Wanderung am 28.08.2022 Burg Rabenstein

Wer läuft wann wo mit? Veranstaltungen, Technik, Hallentraining

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Elfriede
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Wanderung am 28.08.2022 Burg Rabenstein

Beitrag von Elfriede »

Beim Start der Herbstwanderungen des Skiclubs fanden sich insgesamt 16 Teilnehmer, die auf einer interessanten Wanderung das Ailsbach- und Ahorntal rund um die Burg Rabenstein erkunden wollten.
Angekommen in Oberailsfeld mit Blick auf den bekannten Radfahrer, begann die Tour an Magerrasenhängen entlang bis zu den versteckten Burgresten im Wald. Wir durchquerten den Schlupflochfels und gelangten zum Rennerfels, einem imposanten Kletterfelsen mit Überhängen und zwei Höhlen direkt an der „Applauskurve“.
Hier wanderten wir nun auf den Spuren König Ludwigs des I. Schon im Jahr 1830 wurde hier für uns und den König ein abenteuerlicher Weg geschaffen, mit zahlreichen An- und Abstiegen, vorbei an mehreren Höhlen und riesigen Felsformationen. Durch die Schneiderkammer hindurch (eine Durchgangshöhle) erkundeten wir etwas oberhalb das versteckte „Schneiderloch“, eine imposante Hallenhöhle.
Es boten sich mehrere Ausblicke auf die gegenüber liegende Burg Rabenstein, eine hochmittelalterliche Spornburg in der Gemeinde Ahorntal. Die ältesten Teile der Burg entstanden schon im 12. Jahrhundert, die Besitzer wechselten häufig, bis sie im Jahr 1557 von dem Adelsgeschlecht „von Rabenstein“ zurückerworben wurde. Im 30 jährigen Krieg wurde sie komplett zerstört und nur teilweise wiederhergestellt. Heute wird die Burg als Hotel für Veranstaltungen und Tagungen genutzt. Neben der Burg befinden sich eine Falknerei und eine Gutsschenke mit Biergarten.
Eine weitere sehenswerte Höhle ist die 28 Meter breite und 11 Meter hohe Ludwigshöhle mit ihrer kuppelförmigen Struktur. Früher unter dem Namen Küh- oder Rabenloch bekannt, erhielt sie anlässlich des hohen Besuchs den königlichen Namen, für den auch ein Essen in der Höhle organisiert wurde.
Auf schmalem Pfad erklommen wir den Aussichtspunkt am Schweinsberg und gelangten dann auf schönem Waldweg zur Sophienhöhle.
Bei der gebuchten Führung erfuhren wir viel über die Entstehungsgeschichte der Höhle und diverse Knochenfunde von ausgestorbenen Höhlenbären und weiteren vorzeitlichen Tieren. Auch mehrere Tropfsteingebilde in zwei riesigen Hallen konnten wir besichtigen.
im Anschluss führte uns ein felsbestückter schmaler Pfad zur verdienten Mittagsrast in der Gutsschenke an der Burg Rabenstein.
Nach einer knappen dreiviertel Stunde waren wir wieder am Ausgangspunkt der Wanderung.
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Viele Grüße von
Elfi
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