Wanderung am 29.08.2021 nach Pottenstein

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Elfriede
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Wanderung am 29.08.2021 nach Pottenstein

Beitrag von Elfriede »

Trotz schlechter Wetterprognose machten sich 7 tapfere Wanderer auf den Weg. Nach gemeinsamer Anfahrt starteten wir in Hollenberg, auf schmalem steilen Weg ging es nebelverhangen hinauf zur Burgruine Hollenberg, einer spätmittelalterlichen Amtsburg, errichtet von Kaiser Karl IV. Nach ihrer Zerstörung im Bauernkrieg 1525 erfolgte kein Wiederaufbau. Geblieben ist ein gemauerter Platz mit schöner Aussicht.

Auf Treppenstufen hinab führte uns der Weg zur Zwergenhöhle, eine Spaltenhöhle, 97 Meter lang und teilweise begehbar. Alle erklommen den rutschigen steilen Zustieg und konnten mit Taschenlampen die Höhle mit den eindrucksvollen Spalten und Versinterungen erkunden. Kurz danach folgte das Kühloch, eine Überdeckungshöhle mit 2 kleinen Lichtöffnungen in der hohen Decke, direkt beim Eingang sorgte das Gnomenbrünnlein (ein Tropfloch) für saubere Hände.

Ein kurzer Abstecher brachte uns zur Pirkenreuther Kapelle mitten im dichten Wald. Hier befand sich im 14. Jh. ein Dorf mit Kirche, die Mauerreste sind noch zu besichtigen. Vorbei an der Elbersberger Kapelle ging es weiter auf dem Jakobsweg bis zur Himmelsleiter, die 2014 um einen Sendemast errichtet wurde. Der Turm ist 37 Meter hoch, 150 Stufen führen auf die Aussichtsplattform. Die Aufstiegsmühen wurden mit einer guten Aussicht belohnt.

Wir wanderten weiter zum Labyrinth (ein Steinkreis) und auf dem schönen Elisabethenweg unserem Ziel entgegen. Auf der Hohen Warte erwartete uns ein eindrucksvoller Blick auf Pottenstein mit der Burganlage aus dem 11. Jh., eine der ältesten Burgen in der fränkischen Schweiz, heute beherbergt sie ein Museum.

Der Abstiegsweg führte uns noch zum Sängerhäuschen, eine Schutzhütte des Heimatvereins Pottenstein, welches abenteuerlich über dem Abgrund steht. Von hier stiegen wir auf dem Panoramaweg, an schönen Felsformationen vorbei, hinunter nach Pottenstein.
Im Gasthof zur goldenen Krone wartete eine wohlverdiente Einkehr mit gutbürgerlicher Küche auf die hungrigen Wanderer.

Gestärkt ging es nun auf den Heimweg durch das obere Püttlachtal, ein naturbelassenes und verkehrsfreies Tal. Ein schöner Weg führte uns durch den Wald, immer entlang der Püttlach. Bei der 1. Brücke überquerten wir den Bach um den Adamsfels zu besichtigen.
Zurück über den Steg und weiter im Wald im steten Auf und ab wechselten wir endgültig die Seite und kamen zur Gaiskirche, auch Hohe Nase genannt, ein eindrucksvoller Kletterfelsen.

Leider wurde das Wetter nun doch schlechter, und die letzten Kilometer legten wir im Regen zurück. Der abschließende Anstieg brachte uns dann hinauf zur Berghütte am Hollenberg und zurück zum Parkplatz.
Trotz widriger Wetterverhältnisse konnten alle den Tag genießen, die Wanderung bot den Teilnehmern wieder einige unbekannte Ecken unserer schönen Heimat. 

Die nächsten Wanderungen sind bereits in Planung für folgende Termine:
Sonntag, 19.09.2021
Sonntag, 10.10.2021

Auf rege Beteiligung freut sich schon jetzt
Eure Wanderführerin: Elfi Christl
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